Warum ist die Abgabe von Arzneimitteln durch die Apotheke so sicher?

 

 

Arzneimittel für die ambulante Versorgung dürfen in Deutschland nur durch qualifiziertes Personal in der Apotheke abgegeben werden.  Hinter dem Ladentisch einer deutschen apotheke darf also nur ein(e) Pharmazeutisch-Technische(r) Assistent(in), Apotheker(in) oder Pharmazie-Ingenieur(in) stehen. Dies sichert ein hohes Maß an Kompetenz. So kann jedes eingereichte Rezept gewissenhaft überprüft werden.

 

Während der Öffnungszeiten einer deutschen Apotheke muss immer ein(e) Apotheker(in) oder Pharmazie-Ingenieur(in), also jemand mit einer abgeschlossenen Hochschulausbildung in einem pharmazeutischen Beruf,   anwesend sein. Somit ist sichergestellt, dass Patienten zu jeder Zeit kompetent und individuell beraten werden können.

 

Patienten besuchen oft mehrere verschiedene Fachärzte und lösen dann aber die erhaltenen Rezepte in der gleichen  Apotheke ein. So bemerkt der Apotheker oftmals eher Wechselwirkungen zwischen den verschriebenen Medikamenten als der einzelne Facharzt.

 

Viele Patienten holen ihre Arzneimittel regelmäßig in derselben Apotheke. Somit weiß das Apothekenpersonal über chronische Erkrankungen und die ständige Einnahme von Arzneimitteln Bescheid und kann Wechselwirkungen und Kontraindikationen bei anderen verschriebenen Arzneimitteln rechtzeitig erkennen.

 

Wussten Sie zum Beispiel, dass in der apotheke am brauhof  am Ende eines jeden Tages alle Rezepte des Tages noch einmal auf die Richtigkeit der Abgabe überprüft werden? Sollte also tatsächlich einmal ein Fehler unterlaufen, kann dieser noch am selben Tag bemerkt und sofort durch persönliche Kontaktaufnahme korrigiert werden.

 

Nach den gesetzlichen Bestimmungen darf jeder Apotheker in Deutschland maximal eine Apotheke besitzen. Denn nur durch die Anwesenheit in seiner Apotheke ist er in der Lage, die Arzneimittelsicherheit zu garantieren. Der Inhaber einer Apotheke ist verantwortlich und haftbar für alles, was in seiner Apotheke geschieht.