Aktion „pro apotheke“

 

 

 

           

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

sicherlich verfolgen auch Sie die aktuelle Diskussion in  den Medien über den Handel mit Arzneimitteln im Internet.

 

Wir deutschen Apothekerinnen und Apotheker sind gegen den Versandhandel von Arzneimitteln. Deshalb hat der Bundesverband der deutschen Apotheker – die ABDA – vor einigen Wochen die Aktion „pro apotheke“ gestartet.

 

Ziel dieser Aktion ist es, die Bevölkerung, also Sie liebe Patientinnen und Patienten, über die Risiken des Versandhandels aufzuklären. Außerdem soll darüber informiert werden, welche juristischen, politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen die Zulassung von Versandhandelsapotheken in Deutschland nach sich ziehen.

 

Im Rahmen der Aktion „pro apotheke“ wurden in allen Apotheken in Deutschland Unterschriften gegen den Versandhandel mit Arzneimitteln und für den Erhalt der Apotheken in Deutschland in ihrer bisherigen Form gesammelt.

 

Das Ergebnis war die erfolgreichste Unterschriftenaktion in der Geschichte Deutschlands. Insgesamt haben sich über 7,7 Mio. Bürgerinnen und Bürger an der Aktion beteiligt. Allein in unserer apotheke am brauhof haben sich über 1000 Kundinnen und Kunden für den Erhalt der deutschen Apotheken und gegen eine Einführung des Versandhandels mit Arzneimitteln ausgesprochen.

 

Die gesammelten Unterschriften wurden mittlerweile der Gesundheitsministerin, Frau Ulla Schmidt, übergeben.

Leider ignoriert Frau Schmidt bisher den Willen von 7,7 Millionen Bürgerinnen und Bürgern. Im Gegenteil, mit unglaublicher Ignoranz und Frechheit behauptet Frau Schmidt, die gesammelten Unterschriften seien nur durch Druck der Apotheken zu Stande gekommen. So seien die Patienten zur Unterschrift erpresst wurden, da man ihnen andernfalls die Herausgabe ihrer Medikamente verweigert hätte.

Frau Schmidt besitzt also die unglaubliche Frechheit, die deutschen Apothekerinnen und Apotheker zu Verbrechern und 7,7 Mio. Patientinnen und Patienten zu unmündigen Bürgerinnen und Bürgern abzustempeln.

 

Wir als apotheke am brauhof verwehren uns gegen die Anfeindungen von Frau Schmidt.

 

Da derzeit in den Medien sehr einseitig für den Versandhandel von Arzneimitteln berichtet wird, möchten wir Ihnen noch einmal erläutern, warum wir gegen den Versandhandel mit Arzneimitteln sind. Außerdem wollen wir erklären, warum eine Einführung des Versandhandels die Existenz der deutschen Apotheken in ihrer bisherigen Form bedeutet.

 

Im nebenstehenden Kästchen finden Sie die wichtigsten Fragen zu diesem Thema. Klicken Sie einfach auf eine Frage, und die Antwort erscheint in einem extra Fenster.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der ABDA.

 

Wir hoffen, mit dieser Seite dazu beitragen zu können, dass Sie sich eine  eigene Meinung zu diesem Thema bilden können.

 

Christine Tittel

 

Häufig gestellte Fragen zum Thema

 

Versandhandel von Arzneimitteln

 

 

 Wie verbreitet ist der Internethandel mit Arzneimitteln in Europa?

 

 

 Sind Arzneimittel im Internet wirklich billiger als in der Apotheke?

 

 

 Warum ist die Abgabe von Arzneimitteln durch die Apotheke so sicher?

 

 

 Warum ist der Bezug von Arzneimitteln über das Internet riskant?

 

 

 Warum kann eine deutsche Apotheke Arzneimittel schneller und einfacher liefern als eine Versandapotheke?

 

 

 Verdienen die Apotheken in Deutschland an jedem Medikament wirklich 30 %?

 

 

 Warum machen die Apotheken die Arzneimittel nicht billiger?

 

 

 Warum muss ich in der Apotheke zuzahlen?

 

 

 Was ändert sich, wenn der Internethandel mit Arzneimitteln in Deutschland legalisiert wird?

 

 

 Sind deutsche Apotheken wettbewerbsfähig?

 

 

 Haben deutsche Apotheker Angst vor moderner Technik?

 

 Internetapotheken – ein kleiner Test

 

 

Haben Sie sich ein eigenes Bild von der Problematik gemacht? Warum schreiben Sie ihre Meinung nicht an Frau Schmidt?

 

Ulla Schmidt

Bundesministerin für Gesundheit

53108 Bonn

 

Vielleicht können sie ja Frau Schmidt davon überzeugen, dass deutsche Apotheken ihre Patientinnen und Patienten nicht erpressen.